Die intensive Bejagung des Schwarzwildes ist ein zentraler Baustein zur Vermeidung und Minderung von Wildschäden in landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Insbesondere in Grünlandbereichen und Weizenanbaugebieten verursachen Wildschweine durch ihr charakteristisches Wühlverhalten auf der Suche nach Nahrung erhebliche Schäden: Grasnarben werden aufgerissen, Getreidebestände niedergedrückt oder komplett zerstört.
Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Einbußen treffen die landwirtschaftlichen Betriebe empfindlich und können ganze Erntesaisons gefährden.
Aufgrund der hohen Reproduktionsrate des Schwarzwildes und des Fehlens natürlicher Fressfeinde in unserer Kulturlandschaft ist eine konsequente Bestandsregulierung durch die Jagd unerlässlich.
Nur durch eine kontinuierliche und revierübergreifend abgestimmte Bejagung lässt sich der Wildbestand auf einem Niveau halten, das sowohl den Erhalt eines gesunden Wildbestands als auch die berechtigten Interessen der Landwirtschaft berücksichtigt. Die Jägerschaft leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich zwischen Naturschutz, Wildtiermanagement und landwirtschaftlicher Nutzung.


